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Historie des Vereines `Partner Hunde e.V. - gegen Hundeelend`
Am 06.06.1996 trafen sich acht Menschen, die ein Ziel vor Augen hatten:
Unseren lieben Hundefreunden eine Stimme zu geben; herrenlosen,
ausgesetzten und mißhandelten Hunden Schutz und Hilfe zuteil werden zu lassen.
Bei dieser Gründungsversammlung ging es vorrangig um den Entwurf der Satzung,
die Höhe der Mitgliedsbeiträge, die Wahl des Vorstandes etc.
Eher trockene Themen, die aber zwingend abgearbeitet werden mußten,
um Hilfe für Hunde anbieten zu können. Um 20.00 Uhr beendeten wir die Sitzung.
Das Gerüst unserer Arbeit war erstellt.
Die Steine der Gesetzgebung zu einer Vereinsgründung räumten wir
Stück für Stück aus dem Weg.
Besonders kritisch wurde der § 2 Zweck beschaut. Unsere Idee der
Netzwerke der Hilfe stieß auf Kritik.
Wahrscheinlich schreiben sich dies zu wenige Vereine in die Satzung,
so daß wir zahlreiche Erklärungen abgeben mußten.
Parallel dazu begann die aktive Arbeit. Gemäß Satzung nahmen wir Hunde
auf, ließen sie tierärztlich untersuchen und behandeln,
brachten sie in privaten Pflegestellen unter und suchten für jedes
einzelne "Modell" die passende menschliche Nähe. Die Suche nach
gleichgesinnten Menschen, die sich mit einer Mitgliedschaft im Verein
aktiv oder passiv beteiligen wollten, konnte erfolgreich realisiert werden.
Die Mitgleider sammelten Trödel ein und stellten sich zum Verkauf auf Märkte.
Mittels Handzetteln machten wir auf den Verein aufmerksam und freuten
uns über das rege Interesse.
Im Oktober 1996 zog unsere Geschäftsstelle nach Wensickendorf.
Mangels Telefonanschluß und Freizeit konnte die Pflege der Mitglieder
nicht durchgeführt werden. Nach und nach verließen einige Mitglieder den Verein.
Im Dezember 1996 brach die 1. Vorsitzende in Richtung Hannover auf,
was einen weiteren Mitgliederschwund zur Folge hatte.
Trotzdem hat der Verein seine Ziele nicht aus den Augen verloren und
vielen Hunden helfen können. Neue Kontakte zu anderen Tierschutz-Organisationen
wurden geknüpft, um das Netzwerk der Hilfe weiter zu spannen.
Zur Zeit stehen die beiden Gnadenhunde Eddie und Dubinski im Verein und
warten auf ihre Paten, die bereit sind, sich an den Futter- und
Tierarztkosten zu beteiligen.
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