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Pflegefamilien
Pflegefamilien sind für herrenlose, verstoßene oder mißhandelte
Hunde die erste Anlaufstelle im Hinblick auf ein neues Zuhause.
In der Pflegestelle werden zunächst einmal Eigenarten und Neigungen des Tieres festgestellt.
Dabei sollte eine ganztägige Betreuung gewährleistet sein.
Diese Informationen sind für eine Weitervermittlung des Hundes sehr wichtig.
Schließlich soll für das Tier ein liebevoller Besitzer gefunden werden,
der ihm ein endgültiges Zuhause bietet.
Hat die Pflegestelle ihr Herz an das Tier verloren,
so kann sie den Hund übereignet bekommen. Für diesen ist ein Halterwechsel gar nicht so einfach -
Hunde sind eben Gewohnheitstiere.
Die Pflegestelle hat zudem ein Entscheidungsrecht, wenn sich ein Interessent
für das Tier meldet, denn diese kennt den Hund und kann beurteilen,
ob Mensch und Tier sich mögen.
Wo kommen die Hunde her?
Teilweise sind die früheren Besitzer verstorben. Oft verändern sich die Lebensumstände derart, daß man sich
seines treuen Begleiters entledigen muß. Manchmal werden Hunde aus Zwingern freigekauft,
die dort ein trauriges Dasein fristen.
Unsere aktiven Mitglieder nehmen sich immer Zeit, die Hunde kennenzulernen und überprüfen
die Gutartigkeit des Tieres. Genügend Sachverstand in der Beurteilung ist durch jahrelange
Erfahrung vorhanden.
Warum Pflegefamilien?
Hunde, die abgegeben oder ausgesetzt werden, landen in der Regel im Tierheim.
Dort kann man den Bedürfnissen dieser z.T. sehr verschüchterten Hunde nicht so entgegenkommen,
wie eine liebevolle Pflegefamilie dies im Alltag tun kann, denn sie betreut nur einen Hund
und nicht hunderte. Wichtig ist auch, daß der Kontakt zum Menschen aufrecht erhalten wird
und das Vertrauen des Hundes in der Geborgenheit eines, wenn auch nur vorübergehenden,
Zuhause wieder aufgebaut wird oder erst gar nicht verloren geht.
Das alles kann in den Zwingern eines Tierheimes nicht geschehen.
| Vermittlung eines Hundes |
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Die Hunde-Vermittlung ist bemüht, für jedes zu vermittelnde Tier ein passendes Zuhause zu finden.
Hierzu werden unter anderem Anzeigen in Zeitungen aufgegeben.
Die Vermittlung erhält Ihre Informationen über den entsprechenden Hund von
der Pflegestelle oder vom ehemaligen Besitzer. Es besteht auch die Möglichkeit,
daß der Hund bis zur Weitervermittlung beim ehemaligen Besitzer bleibt.
Wenn ein Hund von einer Pflegestelle aufgenommen wird, überläßt die Vermittlung
dem Interessenten deren Rufnummer. Der Interessent kann nun einen Termin mit
der Pflegestelle vereinbaren, um den Hund zu erleben. Sollten Mensch und Hund sich mögen,
so wird ein Fahrdienst vom Verein organisiert, der den Hund zu seinem neuen Besitzer fährt.
Dieser Fahrdienst wird von einem ehrenamtlich tätigen Mitglied des Vereines ausgeübt,
der mit dem neuen Halter gegen eine Schutzgebühr für das Tier einen
Übereignungsvertrag abschließt.
Selbstverständlich steht `Partner Hund e.V´
dem neuen Halter für Fragen rund um das neue Haustier jederzeit zur Verfügung.
Wenn Sie mehr über unsere Patenschaften wissen möchten, dann klicken Sie
hier.
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